Diese Fäkalkunst ist eine Schande für den Kunstort Jesteburg

Als Künstler könne er es ich erlauben mit dem Knie zu denken, hat Joseph Beuys mal gesagt. Dies Credo at er konsequent umgesetzt. Seine Kunst sah aus wie mit dem Knie gedacht. Die Künstler, die die Wände der Bahnunterführung am Ortseingang von Jesteburg mit ihren Einfaltspinseleien verunstaltet haben, müssen mit dem Arsch gedacht haben. Ihre Fäkalkunst ist eine Schande für den Kunstort Jesteburg. Der Steuerzahler muß den Mist auch noch bezahlen. Der Gemeinderat kümmert sich nicht drum. Am wenigsten der Kunstausschuß unter seinem Vorsitzenden Hans-Jürgen Börner (SPD), der ein guter Absahner aber kein guter Leistungsträger ist. Kuratorin Isa Maschewski, die eine Apanage von der Gemeinde bezieht, schert sich auch nicht darum. Maler Ingo Voß hatte rechtzeitig darauf hingewiesen, daß auf den maroden Wänden langfristig keine Farbe halten kann. Jetzt müssen die Jesteburger mit dem Schweinkram leben.

Willkommenswahn hat 40 Milliarden gekostet

Michael Grosse-Brömer aus Marxen, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, hat  in Jesteburg ein Colloquium gehalten. .Erich Wiedemann hat ihm dazu ein paar Anregungen übermittelt.

 

Tach, Michael,

 

schön, daß du mal reinschaust. Gerade wird gemeldet, daß letztes Jahr 8.250 anerkannte Asylbewerber aus der EU nach Deutsch-land einreisen durften. Sie wollen lieber bei uns als bei unseren Nachbarn leben, weil´s hier tüchtig was auf die Kralle gibt. Nur, die Einreisen waren alle illegal. Sag´ doch mal was dazu.

         

Seit 2015 wurde gut eine Million Fremde durchgewinkt. Die meisten hatten ihre Papiere weggeworfen. Nun sind es eben ein paar tausend mehr. Das macht doch nix, das merkt doch keiner, gelle?

 

Nur einer von zwanzig sucht Schutz vor Verfolgung gemäß Grundgesetz, Artikel 16a  Die anderen neunzehn suchen einen Platz an derSonne. Auf unsere Kosten. Eure Willkommenskultur hat uns 40 Milliarden Euro Steuergeld gekostet – kein Klacks für einen Staat, der für 2020 mit einem Rentenloch von 100 Milliarden rechnen muß.

 

Die Kanzlerin sagt, man könne die Außengrenzen nicht mehr schützen. Ja, wer schützt sie denn, wenn die Russen kommen, um nur mal einen Namen zu nennen? Frau von der Leyens Operettenarmee?  Ein Witz.

 

Die Moslems haben mit der Eroberung des deutschen Kulturrau-mes schon begonnen.. Unser Land ist der worst case in der ganzen islamistischen Scheiße. Und Merkel bereibt die "Kapitulation des Rechtsstaates". Nein, das sage nicht ich, das sagte Horst Seehofer, den du neulich zum Innenminister gewählt hast."

 

Und ihr seht hilflos zu, wie Deutschland zum Nachtwächterstaat verkommt. Statt dass du mit ein paar Parteigenossen der Dame auf die Bude rückst, ihr ein Paket Butterbrote und eine Fahrkarte nach Wolgast (one way) auf den Tisch knallst und ihr sagst: „Schleich dich, Mutti.“

 

Ich wünsche mir für ein halbes Jahr einen Kanzler, der zupacken kann. Trump oder Orban oder so einen. Nur, du müßtest dein Geld dann wieder mit Scheidungsprozessen verdienen. Zupacken ist ja nicht deine stärkste Seite.

 

Ja und kiek mol wedder in.                                                                                                                        Erich Wiedemann

Baut Jesteburg einen sozialen Brennpunkt auf grüner Wiese?

Mammutprojekt fördert Zersiedelung der dörflichen Idylle

Jesteburg baut in die Vollen. Ohne Rücksicht auf die Interessen der Jesteburger. Auf 47.000 Quadratmeter grüner Wiese zwischen Schierhorner Weg und Seevekamp am südlichen Ortsausgang will der Rosengartener Investor Steffen Lücking 95 Wohneinheiten bauen. Und der Gemeinderat will alles absegnen.

 

Das Baugelände hat Lücking von der Erbengemeinschaft, der Exbürgermeister Wilhelm Frommann und seine Frau Gerda angehören, und von der Familie Maack für insgesamt 1,8 Millionen Euro erworben. Das sind gut 38 Euro pro Quadratmeter. Sonst zahlt man hier für einen Quadratmeter Bauland das Vierfache. Knapp 100.000 Euro Grunderwerbssteuer und die Erschließungskosten kommen  noch hinzu. 

 

Trotzdem ist es ein Superschnäppchen für Lücking. Es sei ihm gegönnt. Aber fest steht auch: Sein Projekt trägt erheblich zur Zersiedelung des idyllischen Heideortes Jesteburg bei. Zwei Zehn-Familien-Häuser, ein Acht-Familien-Haus, fünf Fünf-Familien-Häuser, acht Doppelhäuser (mit je zwei Wohnungen) sowie 23 Einfamilienhäuser, ergeben einen eigenen neuen Ortsteil. Der soziale Brennpunkt ist hier vorprogrammiert.

 

Auch in den Ortsteilen Lüllau und Itzenbüttel sind die Bagger in Wartestellung. In Lüllau sollen dreißig, in Itzenbüttel an die hundert Wohneinheite geschaffen werden.

 

Wozu überhaupt der wüste Bauboom? Wo ist der Gemeinnutz? „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum“, sagt Ratsherr Kalle Glaeser von der grünalternativen Partei. Ein Drittel des Gesamtvolumens sei für Sozialwohnungen vorgesehen. Die Grünen haben sich noch nicht entschieden, ob sie dem Vorhaben zustimmen werden. Glaeser: „Wir müssen die Infrastruktur und die  Verkehrsanbindung prüfen. Wenn das geregelt ist, stehen wir der Sache wohlwollend gegenüber.“ Sagt der Vertreter der Partei, die sich mit Parolen für Landschafts- und Naturschutz an die Rampe spielt. 

 

Die "Unabhängige Wählergemeinschaft" (UWG) wird voraussichtlich nicht zustimmen. UWG-Ratsherr Tim Pansegrau: "Das ist eine bis zwei Nummern zu groß." CDU und SPD sind dafür. Die FDP hat wie üblich keine richtige Meinung.

 

Damit nicht genug. Auf dem Gelände des Reitvereins schräg gegenüber sollen später weitere Wohnhäuser entstehen - ein Dutzend, vielleicht auch zwei Dutzend. Die Gemeinde hat für den Erwerb 90 Euro den Quadrat gezahlt, also fast zweieinhalbmal so viel wie Lücking. Aber weil Gemeindedirektor Hansheinrich Höper ein gebrochenes Verhältnis zu den Grundrechnungsarten hat, war nichts Besseres zu erwarten.

 

Wozu überhaupt Sozialwohnungen? In Jesteburg gibt es keine Wohnungsnot. Also muß auch keine beseitigt werden. Bezahlbaren Wohnraum gibt es in der Nordheide genug. In Brackel und Quarrendorf sind die Mieten zwei Euro niedriger als in Jesteburg. Man muß seine Bedürfnisse nur dem Angebot anpassen.

 

Die Sozialmieter werden alle von auswärts kommen. Sie werden den eh bis zum Platzen gespannten Gemeindehaushalt weiter belasten - als Klein- oder Garnichtverdiener aber kaum Steuern zahlen. Das ist für die alteingesessene Bevölkerung ein schlechtes Geschäft. Der Gemeindeanteil der neuen Kreiswohnungsbaugesellschaft in Höhe von über einer Million Steuergeld soll auch in das Projekt fließen, Zusätzlicher Reibach für Lücking.

 

Wenn es nach SPD-Ratsherrin Cornelia Ziegert geht, werden in die neuen Quartieren auch Asylbwerber einziehen. Letztes Jahr war noch von 45 Wohnungen die Rede, die die Gemeinde bauen wolle und die auch für Migranten zur Verfügung stehen sollten. Diese Planung ist nun vom Tisch. Die Idee, in Jesteburg noch mehr Fremde abzusiedeln, aber noch nicht.

EW

HSH-Nordbank-Crash: Schuld sind Beust und Simonis - mit den Clowns kamen die Schulden

Ein gutes Ergebnis hat Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz den Verkauf der HSV-Nordbank-Reste für eine Milliarde Euro an amerikanische Investoren genannt. Dieser einfältige Tor.

 

Die Altlasten der Crashbank in Höhe von zehn bis fünfzehn Milliarden bleiben an den  Steuerzahler in Hamburg und Schleswig-Holstein hängen. Damit hätte man ein Dutzend Elbphilharmonien oder hunderttausend Wohnungen bauen können.

 

Schuld an dem größten Finanzdesaster der noddeutschen Geschichte waren zwei Spitzenpolitiker der Altparteien CDU und SPD: Ole von Beust und Heide Simonis. Bei vielen Zeitgenossen galten sie als politische Clowns. Mit den Clowns kamen die Schulden.

 

Mitschuld hat auch eine Hudelpresse die zwei Dilettanten hochjubelte. Den einen, weil er schwul war und weil er den rechten Kotzbrocken Ronald Schill gefeuert hatte, die andere weil sie die einzige Frau in der Riege der Ministerptäsidenten war. Sie können beide nicht zur Rechenschaft gezogen werden, weil ein Gesetz fehlt, das die Verursacher von Steuergeldskandalen zu Schadenersatz verpflichtet.

 

Heide Simonis, genannt Hoppel-Heide, schreibt heute Krimis in Kiel. Ole von Brust mimt den Management-Berater. Neulich war er zu Besuch in Berlin. Da hat er gesagt, er wolle den Politikern dort beibringen, wie man eine marode große Stadt wieder in Form bringt. Was haben die Berliner gelacht.

 

NAMEN UND NACHRICHTEN

Heiko Maas (SPD) soll Sigmar Gabriel als Außenminister ersetzen. Er ist bestimmt die schlechtere Wahl. Aber schaumermal. Fragt sich nur, ob er den Mut hat, zum offiziellen Besuch im Weißen Haus aufzkreuzen. Denn da haben sie bestimmt eine Akte mit der Aufschrift "Maas, Heiko, vilifier" (Verleumder). Maas hat über den Hausherrn nämlich zielstrenig üble Nachrede geübt. Er findet ihn aggressiv und unerträglich (wörtlich). Er bezichtigte ihn, das freiheitliche Erbe zu verraten und Nazis zu ermutigen. Er machte sich auch über Trumps Besuch in Israel nach Strich und Faden lustig. Es fragt sich auch ob die Kanzlerin gut beraten war, einen solchen notorischen Schlammschmeißer als obersten Sachwalter der deutschen Außenpolitik zu akzeptieren.

Und jetzt dreieinhalb Jahre Groko? Eine schreckliche Vorstellung.Nur die AfD kann das noch verhindern. Die anderen Parteien im Bundestag haben erklärt, sie würden jeden Antrag niederstimmen, den die AfD einreicht. Die Rechten brauchen also nur zu beantragen, Angela Merkel zur Bundeskanzlerin zu wählen. Das würde dann mehrheitlich abgelehnt, und die Groko wäre am Ende, bevor sie angetreten ist. So einfach geht das.

Gibt es noch Hoffnung für die SPD? Nicht mit Hoffnungsträgern wie Kevin Kühnert, dem neuen Shooting-Starder Partei.In einem "Zeit"-Interview hat er sich zu seinen Empgehlungen zur künftigen Parteiarbeit eingelassen. Tenor: die Reichen schröpfen. Also: Vermögenssteuer, höhere Erbschaftssteuern, höherer Spitzenwteuersatz, das ganze räuberische Repertoire aus dem vorletten Jahrhundert. Umverteilen, das konnten die Sozis immer schon am besten. Sonst konnten sie nie viel. Wenn die SPD untergeht, sollten wir alle ein Faß aufmachen

Frage an Radio Eriwan: Ist es wahr, daß man von Hoffmanns Tropfen Kinder kriegen kann? Antwort: ine Gegenfrage: Wir alt ist Hofmann?

Sascha Mounk, ein SPD-Mann, der als Hilfsprofessor in Harvard arbeitet, hat bestätigt, daß die AfD mit seinem Verdacht, Kanzlerin Merkel betreibe die "Umvolkung" Deutschlands, richtig liegt. Mounk schrieb in einem Buch, das gerade veröffentlicht wurde: "Hier wagen wir ein historisch einzigartiges Experiment, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen. Er meint: Noch mehr Ausländer rein, dann werden die Deutschen baöd in der Minderheit sein.

Hans Förster, Buchholzer Erfolgsarchitekt, hat Donald Trump in Washington eine Mail geschickt: "Sir, may be you are right, when you say: `America first`. But I am Förster." Eine Antwort steht noch aus.

Nancy Pelosi, Chefin der Demokraten im amerikanischen Kongress, hätte beinahe einen alten Rekord von Fidel Castro gebrochen. Im Repräsentantenhaus hielt sie eine Rede von acht Stunden und sieben Minuten zum Problem der sogenannten Dreamers. Aber der Kubaner konnte doch noch länger. In den siebziger Jahren redete er mehrfach neun bis zehn Stunden am Stück. Immerhin ist Frau Pelosi schon siebenundsiebzig. What a woman.Die müßte man mal auf Dieter Wedel loslassen.

Ein Jesteburger kommt ins Fotostudio Gilbert. Er sagt: "Können Sie mal ein schönes Gruppenbild von mir machen?" "Ja, klar, "sagt Hauke Gilbert, "stellen Sie sich schon mal im Halbkreis auf."

Die grünalternatife Partei ist eine Heimstätte für Debile und Defekte. Den besten Beleg für diese These hat deren Fraktionsvorsitzende, Kathrin Göring-Eckardt, jetzt nochmal auf dem grünen Parteitag geliefert. Sie sagte über das Programm ihrer Partei: „Wir wollen, dass... jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“  Das Mitgliederplenum setzte auf den Superkalauer noch einen drauf. Statt in spontanes Gelächter brach der Saal in spontanen Beifall aus.

Die Todesstrafe fordert Donald Trump für den New Yorker Pickup-Terroristen Sayfullo Saipov. Der Mann aus Usbekistan hatte mit einem Kleinlaster in Manhattan acht Menschen totgewalzt, darunter fünf freundliche Oldies aus Argentinien, die in New York ihr Abi-Jubiläum hatten feiern wollen. Giftspritze, ex und hopp, ist das angemessen? Unsere christlich-humanistische Tradition hindert uns daran, zu fragen, ob es zweckdienlich wäre, ihn an einem Baukran aufzuhängen, wie es im Iran, dem Mutterland des Islamismus, üblich ist. Der Lateiner sagt: Bestia bestialiter traktantur. Zu deutsch: Eine Bestie ist bestialisch zu behandeln.Die Idee, ihn vorher in Guantanamo erstmal ein paar Monate lang Scheiße fressen zu lassen, wird hiermit aber zurückgewiesen.

Claudia Roth von den Grünen hat einen guten Vorschlag gemacht. Sie empfiehlt, alle Ausschußsitzungen im Bundestag immer im Fernsehen übertragen zu lassen. Dann könne der Bürger selbst beurteilen, wer politisches Interesse zeigt und wer nicht. Also. Politik von den Talkshows zurück ins Parlament. Wir halten fest: Die grüne Roth ist eine dumme, exhibitionistische Zicke, aber wo sie recht hat, hat sie recht.

Zum Gewinner des Tages hat "Spiegel online" den toten russischen Killerpotentaten Wladimir Iljitsch Lenin ernannt. 

Erleben wir nächstens Hitler, Pol Pot und Idi Amin als Gewinner des Tages? Redakteur Michael Sauga schreibt: "Er (Lenin) hat auch jenes Motto geprägt, mit dem sich heute viele Politiker selbst in den westlichen Demokratien identifizieren können: `Erst müssen wir die Macht haben, dann entscheiden wir, was wir damit anfangen." Also aufgepaßt, Demokraten, die Wölfe sind mitten unter uns. Ob der Verfassungsschutz Michael Sauga nicht mal zur Sache befragen sollte? Vielleicht weiß er mehr.

"Rocket man is on a suicide mission", sprach Praesident Trump zur Uno-Vollversammlung." Right, Donald, das mußte mal gesagt werden. Noch besser, Sie holen sich jemanden, der die guten alten amerikanischen Tugenden verkörpert. Also: John Wayne, übernehmen Sie, I got a job for you in Pjönjang.! Wir erinnern uns: John Wayne war der Peacemaker, der in Alamo Frieden machte, indem er dem Guy mit dem schwarzen Hut ein gutes Stück Blei zwischen die Augen pustete. 

Hunde, dies niedrige Weltgesindel

Jesteburg hat die Hundesteuer erhöht  - auf 37,50 Euro pro Schwanz. Das ist viel zu wenig. Wer das zu teuer findet, kann seinen Waldi ja in die Suppe tun.

 

Hunde sind nutzlose Fresser und Ruhestörer. Sie bellen morgens um fünf die werktätige Bevölkerung aus dem Schlaf und erheben im übrigen territoriale Ansprüche, die nicht mit dem Völkerrecht und mit dem gesunden Menschenverstand im Einklang stehen. Und was die Bellmaschinen auf die Straße kacken, muß der Bauhof wieder wegmachen.

 

Der Naturforsche Goethe nannte die Hunde ein „niedriges Weltgesindel“. Der Hund sei ein von Flöhen besetzter Organismus, der bellt, sagte Leibnitz. Denn Hunde bellen immer. Wenn jemand kommt und wenn jemand geht. Und wenn sie keinen Grund dazu haben, dann erbellen sie sich einen. Sie sind ihrem Herrn treu, ohne sich zu fragen, ob der das wert ist. Hitlers Blondie war der prominenteste Vertreter dieser Spezies im letzten Jahrhundert. Für Hunde sei Herrchen ein Napolen, deshalb seien sie so beliebt, hat Aldous Huxley gesagt. Das war bekanntlich ein kluger Mann. Merkwürdig, daß sie bei den deutschen Dichtern und Denkern eine so gute Presse hatten, Goethe ausgenommen (siehe oben).

 

Der canis mordax sei ein anachronistisches Wesen, schrieb der Meisterspötter und bekennende Hundehasser Kurt Tucholsky. Sein Herrchen  (wieso überhaupt dieser verzärtelnde Diminutiv?) versucht auch gar nicht, seiner Kreatur das Kläffen zu verbieten. Im Gegenteil, er ist sogar noch stolz darauf. Er ist ebenso rücksichtslos wie der Vierbeiner, den er füttert und hätschelt.

 

 

Nach der Bundesbeißstatistik, die das „Deutsche Ärzteblatt“ veröffentlichte, werden jährlich zwischen 30.000 und 50.000 Menschen von Hunden gebissen.. Dabei sind die Sofafifis nicht weniger gefährlich als die großen Köter.

 

Ihre Opfer sind nicht vorwiegend Postboten und Versicherungsvertreter, wie man denken könnte. 90 Prozent von ihnen kamen aus ihrem eigenen Biotop. Womit auch - Treue hin, Treue her - das Vorurteil widerlegt wäre, sie beschützten ihre eigene Sippe. Einbrecher sind selten betroffen. Kinder beißen sie am liebsten in den Kopf und ins Gesicht. Das Problem wäre längst gelöst wenn Hunde Stickoxide ausstoßen würde. Dann würden sie stillgelegt wie Dieselmotoren.

 

Es ist eine merkwürdige Rechtspraxis: Waffenbesitz ist aufrechten Bürgern in der Regel untersagt. Rocker und Zuhälter dürfen sich ohne Lizenz und Eignungsprüfung solche vierbeinigen Mordinstrumente halten. Rätselhaft, warum die Bürgerschaft Rottweil in Baden-Württemberg noch keine Umbenennung ihrer Stadt erwirkt haben, um sich zumindest nominell von den gleichnamigen Killerkötern zu unterscheiden. 

Schokolade für Zuckerkranke

Beseitigung von Fluchtursachen kann nicht funktionieren

Die klassische Empathieschule lehrt: Wohlstand geht nicht ohne Freiheit und Demokratie. Das ist eine süße Irrlehre.

 

Die Volksrepublik China ist so unfrei, wie es schlimmer nicht geht, und produziert seit vielen Jahren fabelhafte Wachstumsraten.

 

Äthiopien ist ein brutaler Polizeistaat. Gleichwohl war seine Wirtschaft im Jahr 2015 die einzige der Welt mit einer zweistelligen Wachstumsrate (rund 11 Prozent).

 

Die Apartheid-Republik Südafrika war die mit Abstand stärkste Wirtschaftsmacht des Kontinents, solange ein Drittel der Bevölkerung die anderen zwei Drittel ausbeuteten. Heute ist Südafrika ein freies Land. Doch es hat ebenso viele Sozialhilfeempfänger wie Erwerbstätige (13 Millionen). Als die Apartheid kippte, betrug das Wachstum vier Prozent jährlich. Seitdem ist es auf weniger als ein Drittel geschrumpft.

 

Während der Breschnew-Ära wuchs die Kommandowirtshaft der Sowjetunion nicht langsamer als die der USA und der EWG. Nach Einführung von Glasnost und Perestroika durch Michail Gorbatschow brach sie zusammen. Erst seit der Autokrat Wladimir Putin im Kreml die Peitsche schwingt, geht es wieder aufwärts.

 

Mitte des letzten Jahrhunderts wurden fast alle afrikanischen Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen. Seitdem ist der Lebensstandard permanent gesunken. Von den 14 ärmsten Ländern der Welt liegen 13 in Afrika.

 

Was lehrt uns das?

 

Nichts. Viele Demokratien erlebten Boom auf Boom, andere gingen wirtschaftlich vor die Hunde. Die angebliche Kausalität von Freiheit zu wirtschaftlicher Prosperität ist eine Schimäre.  Mal kommt es so, mal kommt es so.

 

Jeder Versuch, die Ökonomie in exakte wissenschaftliche Koordinaten zu zwängen, ist ein Va-banque-Spiel. Sonst gäbe es nicht so viele ökonomische Modelle, von denen die meisten einander total oder teilweise widersprechen. Man kann Entwicklungen nachträglich beschreiben. Voraussagen kann man sie selten. Die meisten großen Ökonomen - Marx, Keynes, Adam Smith - waren Nebelstocherer. Nur der große Schumpeter nicht. Er begriff, daß der Wohlstand der Gesellschaft aus  Fleiß und Inovationsbeflissenheit kommt. So einen bräuchte man heute im Thinktank des Berliner Entwicklungsministeriums.

 

Die von Angela Merkels propagierte Bekämpfung der Fluchtursachen zur Bewältigung des Asylproblems stand neulich in Hamburg, mit drei Kreuzchen versehen, auf der G-20-Agenda. Sie fand aber nur in geringes Echo. Nicht weil sie so nicht funktionieren kann, sondern weil die Gipfelgäste sich nicht dafür interessierten.

 

Die Bilanz der Entwicklungshilfe ist trist. In gut einem halben Jahrhundert haben die westlichen Länder in Afrika anderthalb bis zwei Billionen Euro versenkt. Lord Peter Bauer, damals Professor an der "London School of Economics" und ein Berater Margaret Thatchers, lehrte schon vor 30 Jahren, die Entwicklungshilfe sei "teilweise eine Ursache des Nord-Süd-Konflikts und nicht seine Lösung". Sie belohne den Mißerfolg und verewige die Armut. 

 

Aber ganz nutzlos war die Hilfe nicht. Sie hat viel gute Infrastruktur hinterlassen. Ohne sie gäbe es weniger Straßen, Schulen und landwirtschaftliche Maschinenringe. Deshalb muß sie weitergeführt werden. Mit mehr Augenmaß und mehr Schub für Eigeninitiativen.

 

Und vor allem mit mehr Selbsthilfe durch die Afrikaner. Der (inzwischen verstorbene) Brunnenbauer Hans Mayer aus Rüsselsheim, auf Kisuaheli genannt der „Moya Mayer", zu deutsch „Wassermayer", konnte das bestätigen. Er baute in Tansania Dutzende von Brunnen, aus denen viele hunderttausend Menschen dann ihr Trinkwasser schöpften. Ein paar Jahre danach waren sie alle verfallen, weil sie nicht gesäubert worden waren.

 

Deutschland ist weltweit der zweitgrößte Geberstaat. Entwicklungsminister Gerd Müller sagt, man  wolle weg vom Gießkannenprinzip und hin zur Partnerchaft mit ausgesuchten Staaten. Man brauche einen Paradigmenwechsel. Der ist aber nicht in Sicht. Das alte Paradigma steht gut im Saft: Zuckerwatte für Zuckerkranke.

 

Drei der vier "apokalyptischen Reiter", wie die sambische Harvard-Ökonomin Dambisa Moyo sie nennt, nämlich Korruption, Armut, Krankheit, Krieg, haben viel Elend über Afrika gebracht. Armut allerdings ist keine Ursache, sondern ein Zustand. Korruption ist in der Tat eine Pest, die viele Initiativen erstickt, sie ist aber nicht fundamental bedrohlich.

 

Thailand nimmt im Korruptionsranking von "Transparency International" einen miserablen 102. Platz ein (Dänemark und Neuseeland Platz 1, Somalia Platz 175) und schreibt trotzdem ganz ordentliche Zahlen. In Deutschland fließen jährlich hundert Millionen Schmiergeld, schätzt das BKA. Das meiste im Aiußenhandel.

 

Die Merkelianer sagen, sie wollten den Handel liberalisieren, also Zollschranken abbauen. Aber da gibt´s nichts abzubauen. Die EU garantiert den Afrikanern den totalen zollfreien Zugang zu den europäischen Märkten. Nur, sie nutzen ihn nicht. Der Anteil der subsaharischen Länder am Handel mit Deutschland betrug 2015 kümmerliche 1,24 Prozent. Wenn man das Ölland Nigeria und Südafrika abzieht, tendiert er gegen null. Für das „Neue Deutschland“ ist er trotzdem noch immer „kapitalistische Ausbeutung“.

 

Greenpeace hat recherchiert, wie das „globale Huhn“ in Togo angeblich Märkte zerstört. 2013 exportierten Brasilien, die USA und die EU 12.000 Tonnen gefrorenes Hühnchenfleisch nach Togo. Weil die einheimischen Geflügelfarmen die Importpreise nicht halten konnten, gingen sie pleite. „Hähnchen des Todes“ würden die Import-Flattermänner in Togo genannt, sie zerstörten die Lebensgrundlage der Menschen, berichtete das „Greenpeace Magazin“. Aber so ist das mit dem Wettbewerb: Einer gewinnt, der andere verliert. Den Vorteil hat der Verbraucher.

 

Es ist wahr, die Epidemien sind eine kontinentale Plage. Aids, die bösartigste - nicht die einzige -, hat ihren Höhepunkt schon vor Jahren überschritten. 25 Millionen Menschen sind infiziert. Aber die Zahl der Erkrankten ist in den vergangenen zehn Jahren drastisch zurückgegangen, in Äthiopien um 90 Prozent. Da ist Licht am Horzont.

 

Kriege sind auch eine afrikanische Fluchtursache, gewiß, aber keine wirklich bedeutende. Sie sind auch nach der Genfer Konvention und nach Artikel 16a des Grundgesetzes als solche nicht anerkannt. Nach UN-Angaben leben fünf Prozent der Afrikaner in Kriegsgebieten. Das heißt: 95 Prozent leben im Frieden. Asylbewerber aus Afrika täuschen - sofern sie nicht aus Somalia oder dem Südsudan kommen - Krieg als Fluchtgrund nur vor.

 

Nein, die drei apokalyptischen Reiter sind nicht wirklich existenzbedrohend. Die wichtigsten Ursachen wirtschaftlicher Not - nämlich das galoppierende Bevölkerungswachstum, die defizitäre protestantische Arbeitsethik und die – horribile dictu - unterdurchschnittlich entwickelten kognitiven Fähigkeiten der Afrikaner – kommen im wissenschaftlichen Diskurs nicht vor.

 

Abgesehen von den 2002 und 2006 in den USA erschienenen Büchern "The IQ and the Wealth of Nations" und „IQ and Global Inequality“. Die Autoren, Professor Richard Lynn von der Universität Ulster, und Professor Tatu Vanhanen von der Universität Tampere, haben die ungleiche Verteilung der "fluiden Intelligenz" über den Globus thematisiert. Danach leben die intelligentesten Menschen in Nordostasien, die allergescheitesten in Hongkong und die mit der geringsten geistigen Kompetenz in West-und Zentralafrika. Am schlechtesten kommen die Einwohner der Republik Äquatorialguinea weg. Die politischen Zustände dort sind entsprechend. Staatschef ist der als Folterer verschriene Diktator Teodoro Obiang Nguema Mbasogo, der laut CBS auch im Verdacht steht, oppositionelle Politiker aufgefressen zu haben. 

 

Lynn und Vanhanen mußten sich methodische Fehler vorwerfen lassen. Zu viele Staaten in würden in ihren Studien nicht berücksichtigt. Sie schrammten an einigen Stellen auch dircht an der Rassenlehre der Nazis vorbei. Doch die grundsätzliche Korrelation zwischen Erbanlagen und Leistungsstandard ist nicht zu übersehen.

 

Lynn beschäftigte sich auch mit der Untersuchung von Fleiß und Moral. Der Begriff „Fleiß“ aber gilt in Deutschland als Unwort, er ist gleichfalls tabu.. Wer ihn verwendet, wird schnell als Rassist gebrandmarkt. Das Dogna ist nicht verhandelbar: Alle Menschen sind gleich, also sind sie auch gleich klug und gleich fleißig.

 

Aber es muß Gründe dafür geben, daß ein Landwirt auf der indonesischen Insel Bali 25mal so hohe Hektarerträge erzielt wie unter vergleichbaren geologischen und meteorologischen Bedingungen in der zentralafrikanischen Republik Gabun. Daß Südkorea Ende der fünfziger Jahre ein ungefähr gleiches und ein halbes Jahrhundert danach ein zwanzigmal so hohes Sozialprodukt erwirtschaftete wie Ghana.

 

Schaffenskraft kann nicht belanglos sein für allgemeine Leistungsstandards. Unter der Palme liegen und warten, bis die Kokosnuß runterfällt, ist kein Startup. Daß  Sambias rachitische Wirtschaft, so, wie sie ist, nicht sanierungsfähig ist, liegt vor allem daran, daß sie Kolonialzeiten unverändert vom Kupferbergbau abhängt. Ebenso wie die von Ghana vom Kakao und die des Senegal von Erdnüssen. Inovation wird überall kleingechrieben.

 

Jeffrey Sachs,  der Direktor des „UN-Millennium-Projekts zur globalen Armutsbekämpfung“ hat ein simples und probates Modell für Afrikas Landwirtschaft entworfen, das auch für Handel und Industie taugt: Der Haushalt verkauft eine von vier Tonnen Mais, die er erwirtschaftet, auf dem Markt. Ebenso Eier und Wolle. Von dem Erlös kauft er Hühner, Schafe und einen Ochsen. Den Ochsen kann er als Zugtier benutzen. Dadurch verbessert er seine Ernteerträge. Das führt zu Kapitalakkumulation. Die Armen, so lehrt Sachs, bräuchten nur Hilfe, um die erste Sprosse der Entwicklungsleiter zu erklimmen. Danach könnten sie sich selbst helfen.

 

In einigen Ländern gibt es auch gute Ansätze für den wirtschftlichen Fortschritt, unter anderem in Äthiopien, Ägypten, Marokko und Kenia. Etliche haben in den letzten zehn Jahren sogar einen respektablen Aufschwung hingelegt. Einen Pyrrhus-Fortschritt f5reilich, denn die Bevölkerungsexplosion macht jede Entwicklung platt. Wenn sie nicht gebremst wird, werden um die Mitte des Jahrhunderts zwischen Sahara und Kap zwei Milliarden Menschen leben, doppelt so viele wie heute. In Deutschland bringt eine Frau im Durchschnitt anderhalb Kinder zur Welt, im Horrortaat Somalia sechs. Die Bevölkerung wächst doppelt so schnell wie die Zahl der Arbeitsplätze.

 

China und die Tigerstaaten haben vorgemacht, wie Geburtenkontrolle geht. Afrika bräuchte es nur nachzumachen. China hat mit seiner – wenn auch rabiaten - Ein-Kind-Politik das Problem gut in den Griff gekriegt. Südkorea, Thailand und Vietnam haben ihre Geburtenraten mehr als halbiert.

 

Westliche Politiker trauen sich nicht, über den „human factor“ zu reden, weil sie fürchten müssen, daß sie was mit der Rassismuskeule übergebraten kriegen. Sie wollen ja nicht den Oberlehrer geben. Deshalb tickt die Bevölkerungsbombe weiter. Und Entwicklungspolitik bleibt die Domäne der Träumer und Schwafler.

 

Der englische Pastor Robert Malthus stellte im Revolutionsjahr 1789 die These auf, die Menschheit wachse exponentiell, die Nahrungsmittelproduktion aber nur linear. Sie steuere auf eine monströse Hungerkatastrophe (nightmare) zu. Deshalb solle sie ihren Geschlechtstrieb bremsen.

 

Nur der erste Teil der Prognose war richtig. Nach allen Hochrechnungen wird nämlich die Menschheit auch in hundert Jahren nicht hungern. Doch das verheerende Elend und die geringe Lebenserwartung in Afrika werden bleiben. Der Überdruck, so lehrte Malthus auch, werde sich in einer Massenemigration entladen. Damit scheint er Recht zu behalten. Und damit muß nicht Afrika fertig werden, sondern – vor allem wegen der Sogwirkung seiner Sozialsysteme - Europa.

 

Die afrikanischen Regierungen tun nichts gegen den überbordenen Babyboom. Unter den 55 Staaten der "Afrikanischen Union" hat kein einziger die Geburtenkontrolle auf dem Zettel.  Nigerias eher progressiver Exstaatspräsident Jonathan hat immerhin versucht, das Thema unter die Leute zu bringen. Das Echo war vernichtend. Muslimische und christliche Kleriker nannten ihn in seltener Einheit einen neokolonialistischen Volksverderber. Jonathan gibt aber die Hoffnung nicht auf. Er heißt mit Vornamen Goodluck.


 

 

Verantwortlich für den Inhalt: Erich Wiedemann, Jesteburg